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Armin Rohde Interview |
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zu: „Vulkan“ (1/2), 18. und 19. Oktober, jeweils 20.15 Uhr, RTL
Über einen Mangel an Schauspielarbeit kann der kernige Wahl-Bochumer nicht klagen. Momentan ist Armin Rohde mit „Unter Bauern“ im Kino zu sehen und hat eine Hauptrolle im RTL-Zweiteiler „Vulkan“. Auszeiten braucht der Mime trotzdem und privat ist er – wer hätte das gedacht? – ein Einkaufs-Stratege und mag unangemeldeten Besuch so gar nicht Armin Rohde „An meinem nackten Hinterteil gibt es nichts zu bereuen!“ Mit erfolgreichen Kinofilmen wie „Schtonk“ und „Lola rennt“ ist der kernige Schauspieler schnell populär geworden und seither werden wie von selbst immer wieder interessante Figuren an ihn heran getragen. Für den munteren Wahl-Bochumer Armin Rohde (54) ist als Schauspieler das Ziel immer wieder dann erreicht, wenn der Zuschauer beim Betrachten eines Filmes mit ihm der festen Überzeugung ist, der Mime ist privat nicht anders, als die Figur, die er jeweils verkörpert. Im actionreichen RTL-Zweiteiler„ Vulkan“ (Sendung: 18. und 19. Oktober. jeweils 20. 15 Uhr) mimt Armin Rohde den verklemmten städtischen Vollzugsbeamten Walter Röhricht und in dem gerade gestarteten Kinofilm „Unter Bauern“ durfte er einen jüdischen Pferdehändler und den Ehemann von Veronica Ferres spielen. Im offenen Interview enthüllt der in Gladbeck geborene Bergarbeitersohn seinen privaten Faible fürs Einkaufen, redet darüber, dass er unangemeldeten Besuch gar nicht mag und Armin Rohde verrät auch, ob er es bereut, dass seine Ehe mit der Künstlerin Angela Freifrau von Schilling (39) kinderlos ist: Für Ihre Rolle des Walter Röhricht im Zweiteiler „Vulkan“ (18. und 19. Oktober, 20.15 Uhr, RTL) haben Sie sich den Kopf kahl scheren lassen … „Das war für mich keine Hürde und auch meine Frau ist von mir so viel gewohnt, dass ich sie mit sowas schon lange nicht mehr schocken kann.“ Wie kamen Sie sich in dieser Rolle vor? Röhricht ist ein städtischer Vollzugsbeamter, der verklemmt ist und permanent um Anerkennung ringt. „Es ging bei den Dreharbeiten um ganz konkrete Sachen, wie zum Beispiel jeden Morgen immer wieder in diese dreckigen Klamotten zu steigen. Normalerweise ist es so, wenn sie einen Film drehen, dann wird ihr Kostüm von den Kostüm-Assistentinnen abends gewaschen oder gereinigt und es hängt am nächsten Morgen wieder frisch da – und diese Variante bevorzuge ich eindeutig.“ Aber das war bei „Vulkan“ anders! „Richtig, bei diesem Kostüm ging das nicht, es musste so ranzig bleiben – und jeden Morgen wieder in dieses verschwitze, verdreckte, verschmierte Teil zu steigen, kostete jeden Morgen Überwindung. Tagsüber fällt dieses unangenehme Gefühl aber weitestgehend weg, weil man da mit der Arbeit an der Rolle beschäftigt ist. Es fällt dann erst bei Drehschluss wieder unangenehm auf.“ Sie haben dazu auch viel in nicht weniger adretten Höhlen unter Tage gedreht – wie war das? „Wir hatten Drehtage in einem Felsendom in Vulkangestein unter der Erde, wo eine Temperatur von konstant sieben Grad herrscht und überall tropft es von der Decke – unsere Kostüme waren sehr sommerlich ausgelegt. Das heißt, es gab viel bloße Haut als Zielgebiet für kalte Tropfen. Und man bekommt von den Maskenbildnern ein Zeug aufgesprüht, das sich ölig und klebrig anfühlt, damit der Staub besser hängen bleibt. Wir wurden ja vor jedem Take zusätzlich von oben bis unten zugedreckt mit einem Gerät, das wie ein Fön mit Kurbel dran aussieht. Diese Dinger heißen tatsächlich Dreckschleuder. Man steht dann für eine Minute in einer großen Staubwolke, die Heilerde knirscht zwischen den Zähnen – so viel dazu, wie ich mich in der Figur Röhricht gefühlt habe.“ (lächelt) Gab es beim Lesen des Drehbuches bereits eine Szene und damit ein Drehtag, der Ihnen besonders vor Augen stand – zum Beispiel die Szene, in der sich Röhricht die Pistole in den Mund hält und Schluss machen will? „Nein, so was ist leicht zu spielen, es sieht dramatisch aus, aber es ist nicht schwer zu spielen.“ Ehrlich? „Oft sagt man, das, was so leicht aussieht, ist schwer herzustellen und manchmal ist das auch so, aber mit solchen Szenen habe ich keine Probleme.“ Gab es beim Zweiteiler „Vulkan“ etwas, was körperlich anstrengend war? „Körperlich anstrengend waren die äußeren Umstände der Dreharbeiten. Wir hatten von Spätsommer bis in den Herbst gedreht und da kann es in höheren Eifellagen schon empfindlich kalt werden. Dreck und die Kälte waren das größte Problem, denn die Lava, die man im Film sieht, die lief ja nicht wirklich daher, um für etwas Wärme sorgen zu können.“ (grinst) Können Sie sagen, wie Sie in Krisensituationen reagieren? Sind Sie der Held, der nach vorne rennt und handelt oder der, der sich zurück zieht und erst überlegt? „Ich habe mich mal mit meiner Frau im Schnee verlaufen in Elmau am Wettersteinmassiv. Wenn man in solchen Gebirgsgegenden jemanden fragt, dann sagen die immer, es dauert eine halbe Stunde bis man da und dort ist. Dann ist man aber zwei oder drei Stunden unterwegs und denkt: Das kann jetzt nicht sein! Wir haben uns verlaufen! Entweder sind die Einheimischen alle irre gut zu Fuß oder die sind die Strecke selbst noch nie gelaufen.“ (schmunzelt) Wie geht die Geschichte weiter? „Der Schnee wurde immer tiefer und es gab keine Anzeichen mehr für einen Weg , das Tageslicht schwand allmählich – wir hatten aber ein Handy dabei, also riefen wir im Hotel an und ich brüllte: Die sollen uns einen Hubschrauber schicken! Meine Frau hatte die wesentlich besseren Nerven in dieser Situation. Ich sah schon die Schlagzeile vor mir. Deutsches Ehepaar beim Bergwandern erfroren! Für mich war die Tragödie schon fertig – direkt um die nächste Ecke war dann aber schon die Bergbahn. Wir waren auf dem richtigen Weg, es hat halt nur länger gedauert, als diese utopische halbe Stunde, die einem da immer gesagt wird.“ Aber der coole Hero sind Sie eher nicht? „Nee, so richtig cool nicht, meine Frau war cool. Es ist doch herrlich, wenn sich Partner so ergänzen.“ (lächelt) Ihre Figur Röhricht ringt immer um Anerkennung. Gab es mal eine Zeit in Ihrem Leben, wo das so war oder ist es bis heute so? „Als Schauspieler ringen sie ständig um Anerkennung, ob sie wollen oder nicht. Wenn ich zwei blöde Filme hintereinander drehe, sie haben ein gutes Drehbuch, einen guten Regisseur und trotzdem kommt ein blöder Film dabei raus – so etwas gibt es –, dann müssen sie aber ganz schön darum ringen, wieder den guten Ruf zu haben, den sie vorher gehabt haben.“ Wann hat das Ringen um Anerkennung seinen Anfang? „Die ersten Geschichten fangen in der Kindheit an. Wenn sie als einziger in der Nachbarschaft nicht in das neue Indianerzelt eingeladen werden, das der Nachbarjunge im Garten stehen hat. Drinnen wird Limonade getrunken und Kuchen gegessen, es ist die geilste Party des Jahrhunderts und sie stehen als 5-Jähriger davor, mit hängender Unterlippe und feuchten Augen und dürfen als einziger nicht mit rein. Ich glaube, das hört ein Leben lang nicht auf. Ich denke, das ganze Leben ist ein Ringen um Anerkennung, was für die meisten Menschen nicht immer heißt : ich will ganz vorne stehen oder ganz oben sein, sondern einfach nur, ich will einer von euch sein.“ Anerkennung als normales menschliches Bedürfnis? „Natürlich! Anerkennung ist für ganz viele Menschen entscheidend, aber die wollen dabei gar nicht auffallen, die wollen gar nicht besonders sein, sondern sie wollen nicht mehr und nicht weniger als einfach nur dazu gehören, einfach einer von denen sein, die mit im Raum sein dürfen und die arbeiten dürfen. Unsere Gesellschaft wird immer exklusiver, das heißt, ein immer größerer Teil unserer Gesellschaft wird ausgeschlossen, nicht nur von der Arbeit, vom Produktiv-sein-dürfen, sondern gleichzeitig auch von der Teilnahme an kultureller Begegnung. Gehen sie mal mit einer vierköpfigen Familie abends wohin, wo es ein bisschen was kostet. Dann wollen die Kinder auch noch ein Würstchen essen und eine Limo trinken – und dann sind sie ganz schnell mal 100.-- Euro los.“ Das kann sich nicht jeder leisten. „Richtig, denn mit Hartz IV ist das nicht drin. Das bedeutet, die haben nicht nur keine Arbeit mehr, sondern sie werden auch immer mehr vom sozialen Miteinander und von kulturellen Begegnungen ausgeschlossen. Mit dieser Hartz-IV-Gesetzgebung haben wir uns etwas eingehandelt, das werden die nächsten Genrationen noch auszubaden haben. Ich finde es kriminell, was da passiert ist. Das ist eine solche Versündigung an unserer Gesellschaft, dass mir vor Wut fast die Worte wegbleiben, dafür fehlen mir die Begrifflichkeiten.“ (redet sich in Rage) Können Sie etwas dagegen tun? Können Sie sich in bestimmten Bereichen sozial engagieren? „Was kann ich tun? Ich kann das in Interviews nur immer wieder ansprechen und so mithelfen, dass dieses Thema immer wieder ins Bewusstsein gerückt wird. Weder tauge ich für die tägliche politische Arbeit, noch als Bannerträger einer Volksbewegung. Was da mit Menschen gemacht wird, das geht so nicht, Kinders! Und sie können auch Freunden und Bekannten nur bedingt unter die Arme greifen.“ Warum ist das so? „Irgendwann wollen die das auch nicht mehr und die Freundschaft und das Verhältnis zueinander verschiebt sich auf unangenehme Art und Weise – und zwar auf beiden Seiten, das will ja auch keiner. Jeder will doch auch mal sagen können: Jetzt lade ich dich mal ein …“ Können Sie sich vorstellen, dass Geld für Sie im Leben mal so wichtig ist, dass Sie es bei einer Krisensituation wie einem Vulkanausbruch an sich nehmen und den Fluchtweg über bei sich haben wie es die Figur, die Heiner Lauterbach im Film spielt, macht? „Nein, Geld hat für mich nicht die größte Bedeutung. Sagen wir mal so, ich mag ganz gerne Geld haben und auch, wenn genug davon da ist, dass ich mir das, was ich gerne hätte, leisten kann, einen gewissen Lebensstandard, wo ich sage, ich habe ein prima Zuhause, ich kann mir gutes Essen, gute Kleidung leisten und auch das eine oder andere Extra, mal eine schöne Reise oder so etwas. Aber dass ich für Geld Menschen hops gehen lasse, nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“ Was steht beruflich für Sie an? „Im Oktober drehe ich den nächsten Film der ZDF-Krimireihe ,Nachtschicht' in Hamburg.“ Zusammen mit Veronica Ferres haben Sie „Unter Bauern“ abgedreht? „Ja, ,Unter Bauern' habe ich letztes Jahr abgedreht und der Film soll wohl im Oktober in die Kinos kommen. Der Film wurde erstmal in Israel gezeigt und er ist dort sehr gut aufgenommen worden.“ Muss es nach einer Reihe von Filmen eine Pause geben? Wie wichtig sind Auszeiten für Sie? „Das ist nach Wind und Wellenschlag unterschiedlich bei mir. Manchmal brauche ich Pausen und dann wieder nicht. Es gibt Filme, die mich sehr auslaugen, obwohl ich es vorher gar nicht gedacht hätte, wider erwarten geradezu. Es kann aber genauso gut sein, dass ich zwei Filme gleichzeitig drehe und es macht nicht allzuviel aus, wenn da Freitagnacht um zwei Uhr der Fahrer steht und mich ans nächste Set fährt.“ Wie war es nach Ende der Dreharbeiten zu „Vulkan“? Haben Sie da wegen Dreck, Kälte und körperlicher Anstrengungen schon eine Pause eingelegt? „Da bin ich auch zwischen zwei Filmen gependelt. Als ich ,Vulkan' gedreht habe, da habe ich parallel dazu im Münsterland ,Unter Bauern' gedreht. Darin habe ich einen jüdischen Pferdehändler gespielt, der von Nazis verfolgt und von Bauern versteckt wird. Veronica Ferres spielt meine Ehefrau, die von anderen Bauern versteckt wird. Das war wieder so eine Doppelbelastung, wo ich dann nachts mit Fahrer zwischen den Film-Sets hin- und hergefahren wurde, um am Morgen jeweils wieder jemand anderer zu sein. Das geht aber gut und das hält mich irgendwie auch frisch. Ich mag das ganz gerne, gefordert zu werden, mag es dann aber auch wieder, wenn man mich mal für ein Weilchen in Ruhe lässt.“ Was ist im Moment für eine Phase angesagt? „Wenn ich dieses Interview fertig habe, dann habe ich, glaube ich, ein paar Wochen Ruhe.“ Als Schauspieler müssen Sie sehr diszipliniert sein, es gibt feste Zeiten, Dispos, die es einzuhalten gilt und Sie arbeiten im Team. Gibt es Armin Rohde fernab von Dreharbeiten auch mal ganz undiszipliniert, so dass Sie bis mittags schlafen? „Nein, das konnte ich früher mal, aber das kann ich heute nicht mehr. Schlafen bis zwölf tue ich eigentlich nur dann, wenn ich bis morgens um sieben oder acht Uhr am Computer geschrieben oder Strategiespiele gemacht habe. Da kann es durchaus passieren, dass ich dann morgens um neun noch vorm Gerät sitze. Und wenn ich danach ins Bett gehe, dann schlafe ich schon mal bis um zwölf oder eins. Aber diszipliniert bin ich auch im Privatleben.“ Ist das so? „Absolut! Ich in auch der Einkäufer bei uns Zuhause. Die großen Einkäufe, die werden alle von mir besorgt. Ich bin da Vollprofi, mit Einkaufszettel im i-Phone. Wenn ich dann im Supermarkt stehe, höre ich von den Leuten: ,Wie? Sowas machen Sie selber?' Dann sage ich: Ja, klar, ich bin da richtig gut drin? Natürlich könnte ich jemandem einen Zettel in die Hand drücken und sagen (redet energisch und zackig): Besorg mir das mal! Aber ich mache das gerne, ich liebe diese strategische Herausforderung.“ (lacht laut) Einkaufen empfinden Sie so? „Ja, Einkaufen ist eine strategische Herausforderung. Einkaufen ist Arbeit für Feldherren! Zu welchem Laden fahre ich zuerst? Fahre ich erst zum Getränkemann oder zum Supermarkt? Hole ich erst Haushaltssachen oder Nahrungsmittel? Fange ich im Laden erst beim Gemüse an oder in der Wurstabteilung? Wie kämpfe ich mich da durch? Und zu welchen Uhrzeiten gehe ich da hin? Wann ist wo am wenigsten los? Und ich habe auf meinem i-Phone mindestens zwei Programme, mit Einkaufszetteln, auf denen ich dann während des Besorgens die Artikel abhaken kann. Das ist grandios und so macht die Aktion Spaß!“ (lächelt wieder und holt sein i-Phone aus der Innentasche seines Jacketts und führt diese Programme vor) Gibt es etwas, wovon Sie im Leben überrascht worden sind? Ist das Thema Einkaufen eine Ecke an sich, die Sie früher nie für möglich gehalten hätten? „Nee, das habe ich immer schon gerne gemacht. Ich habe früher in Wohngemeinschaften schon gerne eingekauft und war berüchtigt dafür, dass man mir das Haushaltsgeld, um fürs Frühstück einkaufen zu gehen, besser nicht in die Hand gibt, weil das ganze Haushaltsgeld für einen Monat danach weg war. Man kann durchaus für ein Frühstück in einer WG bei einem Delikatessenmarkt so viel ausgeben, dass für den Rest des Monates kein Geld mehr da ist.“ (grinst) Ich dachte jetzt, Sie wären so sehr Stratege, dass Sie aus dem Geld möglichst viel an Einkäufen herausgeschafft hätten? „Das wäre auch eine gute Strategie gewesen, es war aber andersrum. Was hat man damals für einen Monat gehabt in einer WG? Da hatten wir für einen Monat so 150.-- Mark Haushaltsgeld, das wären nach heutiger Währung etwa 80.-Euro. Für das Geld standen dann allerdings auch richtig gute Sachen auf dem Tisch, nur für den Rest des Monats eben nicht mehr.“ (lacht laut) Wenn Sie sagen, dass Sie Ihre Frau auch mit geschorenem Kopf nicht mehr überraschen können – womit kann Ihre Frau Sie überraschen? „Meine Frau ist Künstlerin von Beruf und, dass sie immer wieder auf neue Sachen kommt, ist für mich spannend zu erleben? Schauspielerei ist eigentlich ein Handwerk, allerdings muss man, um dieses Handwerk ausüben zu können, die Welt wie ein Künstler sehen und wahrnehmen. Da haben wir eine ähnliche Art, mit der Welt umzugehen, außer dass meine Frau sogar schweißen und mit Stahl umgehen kann.“ Gibt es etwas, was Sie in Ihrem Leben bereuen? Ist es die Tatsache, keine eigenen Kinder zu haben oder die fast nackte Einlösung einer Wettschuld bei „Wetten dass …?“ wo die Fotos heute noch immer mal wieder auftauchen? „An meinem nackten Hinterteil gibt es gar nichts zu bereuen, das war ein gelungener PR-Gag, über den heute noch geredet wird – wie wir merken. Ich mache solche Sachen, einfach weil ich mich das traue, weil es mir nichts ausmacht. Und ich weiß, die Gaudi beim Zuschauer ist groß, mir macht das nichts, mir schadet das auch nicht. Und wenn einer jetzt sagt, ach, das ist doch der mit dem nackten Arsch … der wird sehr schnell merken, dass ich mehr zu bieten habe!“ (lacht laut) Bereuen Sie den Umstand, keine eigenen Kinder zu haben? „Nein, keine Kinder haben zu wollen, das war eine bewusste Entscheidung. Meine Frau ist ja 15 Jahre jünger als ich, und wir haben eine Zeitlang überlegt, wobei der Kinderwunsch bei uns komischerweise nie zur gleichen Zeit da war. In unserem Freundes- und Verwandtenkreis gibt es ein paar kleine Kinder, die kommen gerne zu uns, und wir haben die auch sehr gerne bei uns, aber das Schöne daran ist, sobald die anfangen komisch zu riechen oder sonstwie anstrengend werden, kann man sie wieder abgeben und die gehen dann ja auch wieder“ (lächelt) ©Wolfgang Wittenburg - Jegliche Infoauswertung honorarpflichtig (10/2009) |

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