Mysterious Women Magazin

Interview - Heiner Lauterbach

 

zu: „Vulkan“ (1/2), 18. und 19. Oktober, jeweils 20.15 Uhr, RTL

und: „Die Seele des Mörders“, 16. November, 20.15 Uhr, ZDF

 

Seine wilden Zeiten sind längst vorbei, heute lebt er mit Ehefrau und zwei kleinen Kindern am Starnberger See. Für Trubel sorgt seine Schauspielarbeit und bald ist der deutsche Filmstar auch wieder im Theater zu sehen

 

Heiner Lauterbach

„Was an mir spießig ist …!“

 

Früher hat Heiner Lauterbach (55) ein Leben auf der Überholspur geführt. Nicht zuletzt Herzprobleme haben den deutschen Filmstar, der Anfang der 80er Jahre mit der Kinokomödie „Männer“ seinen Durchbruch hatte, ein paar Gänge zurück schalten lassen. Heute lebt Heiner Lauterbach mit Ehefrau Viktoria (36) und den Kindern Maya (6) und Vito (1) idyllisch am Starnberger See. Für reichlich Trubel lässt er lieber seine Schauspielarbeit sorgen: Im actionreichen RTL-Zweiteiler „Vulkan“ (18. und 19. Oktober, jeweils 20.15 Uhr) spielt Lauterbach einen Bankdirektor, der im Krisengewirr in den Banksafe langt und im Krimi „Die Seele des Mörders “(16. November, 20.15 Uhr, ZDF) schlüpft 16 Jahre nach seiner Krimiserie „Eurocops“ wieder in die Rolle eines Kommissars, der allerdings in Jerusalem und Tel Aviv ermittelt. Über seine spannenden Filmprojekte redet Heiner Lauterbach im offenen Interview, genauso wie über sein neues Leben und seinen Bezug zu Geld und das Thema Spießigkeit:

 

Sie spielen im RTL-Zweiteiler „Vulkan“ (18. und 19. Oktober, jeweils 20.15 Uhr) die Rolle des Bankleiters Gerhard Maug, quasi ein Wolf im Schafspelz, der im Wirrwarr eines Vulkanausbruchs noch schnell in den Banksafe greift. Wie würden Sie in so einer Krisensituation reagieren? Wären Sie der coole Held, der hervor sprintet und andere anführt oder eher der ruhige Pol, der sich zunächst nachdenkt?

 

„Ich bin mit Naturkatastrophen noch nicht in Berührung gekommen – Gott sei Dank habe ich weder Sturmflut, Vulkanausbruch oder Tsunami erlebt.“

 

Denken Sie, dass es so wäre, wie man oft zum Beispiel bei Autounfällen über die Helfer liest und hört: Zunächst einmal schaltet man den Verstand aus, hilft, tut, was zu tun ist – und erst später denkt man nach?

„Da bin ich mir absolut sicher, das es so ist, da würde ich sicher nicht mit der Begründung, kein Blut sehen zu können, nicht helfen können. Ich sehe auch nicht gerne Blut, aber ich bin mir sehr sicher, dass ich solche Bedenken dann ausschalten und helfen würde. Aber wie weit es mit meinem Heldentum her ist, das kann ich nicht sagen.“ (schmunzelt)

 

Gab es bei den Dreharbeiten zum RTL-Zweiteiler „Vulkan“ Drehtage, die Ihnen bevor standen? Stand etwas im Drehbuch, bei dem Sie gesagt haben, wenn das gedreht wird, dann wird es besonders anstrengend?

 

„Nein, außer, dass es nicht angenehm ist, wenn man morgens frisch geduscht an den Drehort kommt, sich dann gleich wieder mit Dreck und Staub vollkleistern zu lassen. Es gibt da wirklich physisch schönere Momente und auch zwischen solchen Detonationen hin und her zu laufen, und hoffen, dass man auf dem richtigen Pfad ist, ist nicht so einfach. Das wird bei den Proben gekennzeichnet und dann werden die Markierungen weggenommen, so dass man immer das Gefühl hat, was, wenn mal etwas falsch läuft? Das sind alles Dinge, die nicht so schön sind, aber die Leute, die jeden Tag Straßen teeren, die müssen da auch im Dreck stehen, da können wir Schauspieler uns gar nicht beschweren.“

 

Können Sie sich für sich vorstellen, wenn so eine Krisensituation kommt, dass Sie wie es Ihre Figur macht „nebenbei“ noch das Geld aus dem Safe mitnehmen? Kann Geld für Sie so eine bedeutende Rolle haben?

 

„Dass ich als Bank-Filialleiter das Geld an mich nehme, kann ich mir nicht vorstellen, in einem anderen Beruf vielleicht. An aller erster Stelle würde bei mir natürlich meine Familie stehen, keine Frage. Aber wenn ich da jetzt noch an meinem Tresor vorbeikomme, wo vielleicht ein paar Euro drinnen sind, dann würde ich die auch noch mitnehmen. Aber ich bin keiner dieser Vertreter, der so sehr am Geld hängt, dass er dafür Menschenleben vergessen würde.“

 

Ihre Figur lebt über die Verhältnisse, auch weil Frau und Tochter einen teueren Lebensstil pflegen. Haben Sie schon über Ihre Verhältnisse gelebt?

 

„Sicher ist es mir mehr als einmal passiert, dass ich über meine Verhältnisse gelebt habe. Ich habe oft von der Hand in den Mund gelebt und wenn ich Geld hatte, dann habe ich es ausgegeben, auch für andere. Ich habe einfach die Rechnungen bezahlt, das tun wir ja pausenlos, aber man wird ja auch ruhiger.“

 

Wie vermitteln Sie die Wertigkeit von Geld Ihren Kindern? Was passiert, wenn die mal finanziell über die Stränge zu schlagen drohen? Werden Sie dann resolut?

 

„Das muss ich gar nicht, denn unsere Kinder sind in solchen Dingen sehr vernünftig. Mein Sohn Oscar ist bei der Film-Firma ,teamworx' angestellt.“

 

Was macht Ihr 20-jähriger Sohn da?

 

„Oscar war zuerst neun Monate in Los Angeles auf der Filmhochschule und dann ist er zurück gekommen und hat bei ,teamworx' angefangen. Dort soll er bald Juniorproducer werden und später will er schreibender Produzent sein. Als solcher kann man dann seine eigenen Bücher verwirklichen und das finde ich ganz toll.“

 

Ist das ein Talent Ihres Sohnes, was sich jetzt erst heraus gestellt hat oder haben Sie das bereits geahnt?

 

„Oscar hat sich ziemlich früh schon für Film interessiert und es war auch schnell klar, dass ihn Schauspielerei nicht so interessiert. Aber es ist auch gut, dass er selbst erkennt, wo seine Fähigkeiten liegen und sich nicht erst vier Jahre als Schauspieler versucht, um dann zu merken, dass es das nicht ist.“

 

Zusammen gearbeitet haben Vater und Sohn aber bei „Vulkan“ nicht?

 

„Nein, aber das kann in Zukunft durchaus passieren.“

 

Was sagen Sie als Vater, muss man rechtzeitig Grenzen aufzeigen, damit die Kinder nicht dazu kommen, über die Verhältnisse zu leben?

 

„Bei unseren jungen Kindern ist da nichts zu merken und der Älteste hat da – wie gesagt – nie Probleme gemacht. Natürlich versuchen als Eltern im Vorfeld schon, Werte zu vermitteln, dass das Geld nicht an den Bäumen hängt und die Wurst auch mit dem Brot schmeckt. Da muss man Kinder schon ein wenig an die Hand nehmen.“

 

Und das tun Sie?

 

„Absolut! Wenn meine Tochter Maya meckert, dass es schon wieder Obstsalat zum Frühstück gibt, dann halte ich ihr mal kurz einen Vortrag darüber, wie viele Kinder sich morgens einen Obstsalat wünschen würden und sich danach sämtliche Finger abschlecken würden. Das war bei meinen Eltern nicht viel anders und da muss man Kinder klarmachen, wie die Wirklichkeit aussieht, dafür sind Eltern ja auch da.“

 

Gibt es etwas, was Sie heute als Vater aus Ihrer Kinderstube übernehmen?

 

„Ja, Sätze wie, dass die Wurst auch mit Brot schmeckt, habe ich früher als Kind auch zu bekommen. Man kann ja nicht nur revolutionieren und reformieren, warum auch?“

 

Gibt es Dinge, die Sie ganz bewusst nicht übernommen haben?

 

„Ja, ich schlage meine Kinder nicht, früher gab es da schon mal ein paar Klapse.“

 

Weil Sie das ablehnen oder weil Sie es einfach nicht können – oder im Idealfall beides?

 

„Können würde ich das schon, aber ich lehne es ab und habe mir einfach vorgenommen, es nicht zu tun. Dazu mag es verschiedene Meinungen geben, die einen sagen, dass ein kleiner Klaps ab und zu nicht schadet. Ich finde aber, man sollte Kinder ein Bewusstsein vermitteln, dass man sich an schwächeren Menschen nicht vergeht und es andere Wege der Konfliktlösung gibt.“

 

Sie haben die Filme „Eisfieber“ und „Zweiohrkücken“ gemacht. Was steht beruflich als nächstes Projekt an?

 

„Die Geschichte der ,Hindenburg' wird verfilmt.“

 

Was für eine Rolle spielen Sie, den Flugkapitän?

 

(lächelt): „Nein, ich sollte den Kapitän spielen, aber weil mir Theaterproben dazwischen gekommen sind, habe ich nun eine kleine Rolle, nicht so umfangreich, ich spiele den Konstrukteur, weil man das vorher abdrehen kann.“

 

Wo spielen Sie Theater und welches Stück?

 

„Da machen wir eine Welturaufführung mit dem Titel ,Doppelzimmer', eine Krankenhaus-Satire. Damit gehen wir erst ab Dezember auf Tournee und dann spielen wir es ab Februar 2010 im Berliner ,Renaissance Theater' und dann noch in München und in Hamburg.“

Ist Theater und Tournee etwas, was Sie überrascht oder war das neben dem Film immer eine Herausforderung?

 

„Das überrascht mich gar nicht, denn ich spiele immer wieder Theater. Die Bühne ist für mich absolut die Basis unseres Berufes und deshalb ist die Verbindung mir wichtig.“

 

Was schätzen Sie daran besonders? Ist das auch der direkte Kontakt mit dem Publikum, den Sie beim Film nicht haben?

 

„Sicher ist es auch die direkte Reaktion, aber Theater hat in meinen Augen einige Vorteile: wichtig ist, dass man chronologisch arbeiten kann, was ja beim Film nie der Fall ist. Ich mag es auch, eine Figur in einem Bogen vom Anfang bis zum Ende darstellen zu können. Das ist ein großer Vorteil des Theaters. Dann diese lange Probenzeit, die man hat, die eigentlich für viele Schauspieler die schönste Zeit ist, da erarbeitet man eine Figur und probiert verschiedene Möglichkeiten aus. Und der direkte Kontakt zum Publikum, der ja auch eine gewisse Form der Konzentration erfordert. Eine Art Fingerübung in unserem Beruf.“

 

Haben Sie auf der Theaterbühne deshalb mehr Lampenfieber?

 

„Nein, Lampenfieber habe ich nicht, denn ich spiele ein Stück en suite, das heißt eines immer hintereinander weg. Wenn man jetzt am Theater im Ensemble spielt und zum Beispiel dienstags „Faust“, mittwochs ,Othello' und donnerstags ,Hamlet', dann ist das etwas anderes, mit enormer Kraft verbunden und so eine Arbeit ist mit großer Konzentration auf das jeweilige Stück verbunden. Da kann ich mir Nervosität und Anspannung gut vorstellen, weil man da sicher in mehreren Stücken sein muss und eben auch nicht improvisieren kann.“

 

Dann haben Sie auch nie einen Talisman auf der Bühne gebraucht?

 

„Nein, ich habe nie einen Talisman gehabt.“ (grinst)

 

Bisher haben Sie Ihre Familie und Ihre Tochter Maya meistens zu Dreharbeiten mitgenommen, nun aber geht Maya in München in die Schule. Wie kommen Sie als Vater mit der Veränderung zurecht? Vermissen Sie Ihre  Familie jetzt mitunter, wo Sie zuvor so eng beieinander waren?

 

„Ja, das hat sicher verändert, dass sie mitkommt, geht nun nur noch in den Ferien und vielleicht mal für ein verlängertes Wochenende. Aber ich kann damit gut umgehen, denn es ist in jeder Familie der Lauf der Dinge.“

 

Wie ist bei Ihnen die Umstellung von der Arbeit wieder auf Familie? Merken Sie an Ihrer Tochter eine Veränderung, bei einigen Kollegen ist es, dass die Kinder erstmal etwas zum Gewöhnen brauchen.

 

„Kein Thema und wenn man Kinder haben möchte, dann ist es einfach so, dass sie mit der Zeit in die Schule kommen, das kann  an ihnen ja nicht vorenthalten. Insofern muss man damit leben, was für mich aber das kleinere Übel ist, als keine Kinder zu haben und wir haben es ja auch lange anders gehabt. Ich glaube, es gibt kaum einen anderen Beruf, in dem man seine Kinder so oft sehen kann.“

 

Gibt es etwas, was Sie in Ihrem Leben überrascht hat? Ist das jetzt das totale Familienleben oder ist es vielleicht der Golfsport mit Handicap 11 – wo sagen Sie für sich, dass mir das so passiert ist, überrascht mich?

 

„Nein, ich war schon immer ein Familienmensch, nur hatte ich eben auch meine wilden Seiten und beides war nicht immer so kompatibel, aber das hat mich überhaupt nicht überrascht.“

 

Haben Sie sich jetzt entschieden? Würden Sie das so sagen?

 

„Ja, ich habe mich für Familie und für mehr Ruhe entschieden.“

 

Und dann musste das Golfen dazu kommen?

 

(grinst): „Der Golfsport ist ein ganz schöner Ausgleich, ich bin an der frischen Luft und betätige mich körperlich, was mir einfach gut tut.“

 

Was kann neben dem Theater immer mal wieder noch beruflich reizen? In Frankfurt am Main ist gerade die Stelle eines „Tatort“-Kommissars vakant? Wäre das etwas, sich als ehemaliger ZDF-„Europcop“ in Serie auf zwei ARD-Einsätze im Jahr zu reduzieren?

 

„Ich hatte da vor einem Jahr ungefähr bereits ein Angebot aus einer anderen Stadt und dann sind wir aber nicht zusammen gekommen.“

 

Das bedeutet, der „Tatort “kann Sie schon reizen?

 

„Ja, ich würde den ,Tatort' nicht grundsätzlich ausschließen. Tatort-Kommissar ist eine gute Sache und der ,Tatort' ist eine eingespielte Institution im deutschen Fernsehen.“

 

Wo waren Sie im Gespräch? Wollen Sie das sagen?

 

„Nein, das würde ich nicht so gerne sagen, aus Rücksicht auf den Kollegen, der es jetzt spielt.“

 

Ist Ihre Theaterarbeit auf Tournee gut mit Ihrem Familienleben zu kombinieren oder wird es da irgendwann eine harte Zeit für den Vater Heiner Lauterbach geben?

 

„Nein, denn wir haben auf Tournee eine Theaterpause genau da eingelegt, wenn in Bayern Schulferien sind, so dass ich da schon mal die Familie intensiv sehe. Und sicher kommt auch die Maya mich auf Tournee mal besuchen – das ist schon in Ordnung.“ (lächelt)

 

Haben Sie schon mal festgestellt, dass Sie auf der Bühne anders spielen oder sich anders fühlen, wenn Sie wissen, dass Ihre Frau oder Ihnen vertraute Menschen im Zuschauerraum sitzen?

 

„Nein.“

 

Wissen Sie es gar nicht, wenn Ihre Frau kommt oder bitten Sie sie eher, sich erst ab Reihe zehn hinzusetzen?

 

„Doch, das weiß ich, aber das stört mich nicht. Es gibt ja immer so Eltern oder Freunde, Geschwister und auch Ehepartner, die sind schon etwas Besonderes, sagen wir mal, weil die einen natürlich besonders gut kennen. Deswegen spiele ich aber nicht anders oder kann mir plötzlich meinen Text nicht mehr merken.“ (lächelt)

 

Das kann manch einen Kollegen von Ihnen etwas aus dem Tritt bringen, wenn die Frau zum Beispiel hustet und er erkennt sie allein daran schon.

 

„Ja, manchmal lacht Viktoria vielleicht etwas laut, aber dann weiß ich genau, dass sie da ist und muss darüber höchstens kurz schmunzeln.“

 

Gibt es in Ihrem neuen Leben als ruhiger Familienmensch etwas, was Sie aus dem alten und wilden mit herüber genommen haben oder passt das nicht zusammen?

 

„Sicher habe ich noch Freunde aus der Zeit, ein paar auch nicht mehr. Das war aber auch eher ein schleichender Prozess, als ein Abschnitt von jetzt auf gleich. Ich muss sagen, das war ein recht fließender Übergang.“

 

Wie bewahren Sie Preise und Auszeichnungen für Ihre Arbeit auf?

 

„Im Moment stehen die bei uns Zuhause oben in einer Art Nebenzimmer, wo die ganzen Videos und DVDs stehen. Das ist so ein Zimmer, da weiß ich  nicht ganz so genau, was ich damit anfange, zu klein für ein richtiges Zimmer und zu groß für eine Rumpelkammer. Da stehen viele Sachen drinnen - und auch diese Preise. Ich bin nicht der Typ, die solche Sachen als Blickfang platziert.“

 

Was bedeuten Ihnen Auszeichnungen für Ihre Arbeit?

 

„Ich freue mich über diese Preis sehr, denn sie sind eine schöne Anerkennung, die ich der Sache entsprechend schätze, aber auch nicht überbewerte. Wir machen diesen Beruf, um Leute möglichst gut zu unterhalten und wenn  man das im Sinne von Preisen oder Einschaltquoten bestätigt bekommt, dann ist das eine schöne Sache, so wie für jeden Buchhalter ein Lob vom Chef.““

 

Am Anfang des Films „Vulkan“ packt Ihre Figur sich ihr Schwarzbrot aus und dann bemerkt man beim Blick in die akkurate Kaffeetasse auf dem Schreibtisch, dass die Erde bebt. Gab es bei Heiner Lauterbach, wenn auch nur ansatzweise, mal eine Ecke Spießigkeit?

 

(lächelt): „So weit weg von mir ist das gar nicht, ein wenig Spießigkeit schlummert doch in jedem so auch in mir. Ich habe es jetzt zum Beispiel sehr gerne, wenn Dinge an ihrem festen Platz sind, was meine Frau mitunter zur Verzweiflung bringt. Ich suche Dinge in einer bestimmten Schublade, und meine Frau sieht schon an meiner Handbewegung, dass die nicht da sind – das ist schon sehr spießig an mir. Ich habe aber auch nichts gegen etwas Spießigkeit und es gibt für mich absolut Schlimmeres. Mir ist ein Spießer, der ein netter Kerl ist, tausendmal lieber als ein Abenteuer, der sich als Mistkerl entpuppt und die Unwahrheit sagt.“

 

©Wolfgang Wittenburg - Infoauswertung honorarpflichtig (10/2009)

 

Textfeld: (V. i. S. d. P.)  Sylvia Knelles
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