Mysterious Women, copyright Sylvia Knelles

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Ulrike Folkerts und Katharina Schnitzler gehen gemeinsam auf Spurensuche. Neugierig, aufgeregt, nachdenklich, übermütig, hinterfragend. In Bildern, Fotos und Texten nehmen sie die LeserInnen mit auf eine Reise. Eine Reise, die offen scheint. Die weder Anleitung noch Antworten gibt, So leicht wird es den LeserInnen nicht gemacht. Dieses Buch wird sie verleiten, immer wieder darin zu blättern, neue Blickwinkel oder Gedanken zu finden, aufzugreifen und ihnen nachzuhängen. Ganz persönliche Einsichten, Ansichten und Gedanken, festgehalten im Momentaufnahmen. Und doch zieht sich der rote Faden nach der Suche nach dem Glück und der Frage, ob es sich überhaupt suchen und finden lässt, durch das Buch. Ein authentisches Buch auf der Reise durch das Leben. Gehen Sie mit Ulrike Folkerts und Katharina Schnitzler auf die Reise - ins Glück. Es lohnt sich. (Rezension S.K.)   

Glück gefunden - Was gehört zum Glück? Was führt uns hin? Was entfernt uns von diesem sonnigen Gefühl? Was braucht wer, um glücklich zu sein? Und kann man das Glück überhaupt packen?

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts und die Künstlerin Katharina Schnitzler nehmen den Leser in ihrem neuen Buch „Glück gefunden“ mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Augenzwinkernd, authentisch und abwechslungsreich dokumentieren die beiden Frauen ihre Spurensuche nach dem Zustand, der jeden Menschen schön, zufrieden, mutig und selig macht. Ohne Esoterik, aber mit Begeisterung und großer Liebe zum Detail wird das Glück in all seinen Facetten beleuchtet. Das charmante Zusammenspiel von Fotografie, Text und Zeichnung erzählt 13 ganz unterschiedliche Geschichten übers Glück. Da geht es um Existentielles wie Freunde, Kreativität und Glücksmomente, um Natürliches und Vergängliches wie Jahreszeiten und Schönheit, es geht um Banales wie Handtaschen, um Glück geben und schenken, ums Glück holen und sich oder anderen bereiten. Und immer ist das ein ganz persönlicher Blick der beiden Frauen, die mit diesem Buch einen Anstoß geben, mit wachen Sinnen durch das Leben zu wandeln und sich Fülle zu leisten – das Glück zu packen.

Ulrike Folkerts (Texte), Katharina Schnitzler (Bilder und Fotografien)
Texte: Ulrike Folkerts
234 Seiten
245 x 215 mm
270 Bilder
Hardcover
ISBN 978-3-89904-336-5
EUR 24.90

Ulrike Folkerts - „Ich würde gerne mal das Biest sein!“

Sie ist mit 18 Jahren die dienstälteste „Tatort“-Kommissarin und wollte immer mal andere Figuren spielen. Der Tod im „Jedermann“ in Salzburg war sie schon und übernimmt nun die Hauptrolle in dem ARD-Fernsehfilm „Ich bin eine Insel“

„Ich merke, ich bin privilegiert mit der Lena Odenthal. Da habe ich meine drei Filme, die ich im Jahr mache und auch eine gewisse Existenz-Sicherheit, einen festen Posten in der Branche. Aber ich habe auch immer noch den Ehrgeiz, trotz Lena Odenthal, andere Dinge zu machen.“ Genauso entschlossen wie hoffnungsvoll äußerte sich die Berliner Schauspielerin Ulrike Folkerts (46) in einem Interview zu ihrem 15-Jahre-Jubiläum als Ludwigshafener „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal im Sommer des vorletzten Jahres. Nun wird die „Tatort“-Ermittlerin zur Lehrerin: In dem ARD-Fernsehfilm „Ich bin eine Insel“ (27. Juni, 20.15 Uhr, ARD) spielt Ulrike Folkerts die Lehrerin Thea Winkler. Nach einem Schicksalsschlag lebt sie in Scheidung, hat den Schuldienst quittiert und betreibt einen kleinen Kiosk. Wenn sie nicht im Laden ist, lebt sie sehr zurück gezogen und meidet menschliche Kontakte. Bis zu dem Tag als Thea plötzlich Rosa kennenlernt, ein zehn-jähriges, dickes Mädchen. Rosa fehlt es an Selbstbewusstsein, sie fühlt sich ungeliebt und wird gehänselt. Ausgerecht Thea Winkler wird von Rosa als Freundin ausgesucht, doch die frühere Pädagogin weist diese Freundschaft erst zurück. Dann aber begreift sie, dass Rosa ihr einen Weg zurück ins Leben weist. Ulrike Folkerts hat diese Arbeit sehr viel Spaß gemacht und eine gute Portion Spielfreude geweckt. Sie wünscht sich sehr, dass das Publikum in ihr mal nicht Lena Odenthal sieht, als die ermittelt sie im „Tatort – Sterben für die Erben“ (1. Juli, 20.15 Uhr, ARD) ohnehin bald wieder.

Die Hauptrolle im Fernsehfilm „Ich bin eine Insel“ (27. Juni., 20.15 Uhr, ARD) wurde Ihnen auf den Leib geschrieben. Was macht das mit Ihnen? Löst das eine Extra-Erfolgsdruck aus oder schmeichelt es Ihnen eher?

„Sicher ist da ein bisschen Extra-Erfolgsdruck, aber das Schmeicheln war mehr. Ich habe einfach gemerkt, dass ich so eine große Lust hatte, etwas anderes zu spielen. Ich wollte mich so gerne auf ein Terrain begeben, was mir unbekannt war: Wer ist Thea Winkler? Wie tickt diese Frau? Wie geht die? Wie lacht sie und wie bewegt die sich? Das hat mir einfach wieder dieses wache Umgehen mit einer Figur und wie gehe ich an einen Film heran so gezeigt, dass selbst eine Lena Odenthal davon profitiert. Dadurch stelle ich mir auch mal wieder ein paar Fragen, was die Figur Lena Odenthal betrifft, ums mir wieder lebendiger zu machen. Da bin ich schon so routiniert und Regisseure kommen und sagen: ,Du kennst die Figur, mach mal einfach!'“

Und das war bei „Ich bin eine Insel“ anders?

„Das war absolut aufregend und ich hatte auch mit Gregor Schnitzler einen super Regisseur, der mich als ,Tatort'-Kommissarin nicht viel gesehen hatte und ganz unberührt und neu auf mich zu und mit mir umgegangen ist. Er hat mir schnell signalisiert, dass er total begeistert von meiner Vielschichtigkeit war – und das hat mich dann auch ein Stück weit getragen und mutiger werden lassen, mal auszuprobieren, und er hat mich dann eher an manchen Stellen gebremst und zurück geholt, weil ich dermaßen in Spielfreude geriet.“ (lächelt)

Das der Regisseur auch über Sie gesagt, dass die Spielfreude nicht nur vorhanden ist, sondern sich im Laufe der Produktion sogar noch gesteigert hat. Hängt das damit zusammen?

„Ja, auf jeden Fall.“

Was macht das Kind dabei aus?

„Tülin ist eine Super-Partnerin gewesen, weil sie so pur war, so unvoreingenommen, so uneitel, natürlich war sie mit ihren Klamotten auch mal eitel aber sie steckt so selbstverständlich in ihrem Körper und sie hat erstmal kein Problem mit dem Dicksein. Etwas abnehmen würde sie schon mal ganz gerne, aber sie weiß nicht wie, das müssten auch ihre Eltern mit ihr klären. Und vielleicht kriegen die ja auch eines Tages die Kurve, sie haben es zumindest gesagt.“

Und die Zusammenarbeit war gut?

„Ich muss sagen, ich habe da schon einen ganz guten Weg zu ihr gefunden. Aber das war auch ganz einfach, weil Tülin vielleicht ein bisschen verwechselt hat, dass Rosa die Thea gut findet und Tülin dann auch Ulrike gut fand. (lächelt) Ich weiß es nicht genau, das habe ich nicht richtig herausgefunden. Das war einfach irgendwann so, dass wir wie zwei Glucken waren. Wir sind zusammen aufs Klo gegangen, wir haben zusammen Mittag gemacht, wir haben in den Drehpausen zusammen Blödsinn gemacht. Tülin hat auch nicht mehr auf ihren Coach gehört, sondern sie ist nur noch zu mir gekommen. Das war dann auch ein bisschen Konfliktstoff, aber es ist aufgegangen, denn Tülin war sehr gut vor der Kamera. Sie hat auch schnell kapiert, selbst, wenn man es zehnmal hintereinander machen muss, dass es immer wieder neu ist, dass man immer wieder neu spricht und guckt, neue Emotionen entstehen zu lässt und das Ganze nicht runterreißt.“

Obwohl in „Ich bin eine Insel“ wenig Schule stattfindet, sind trotzdem bei Ihnen beim Drehen Erinnerungen an Ihre eigene Schulzeit wach geworden? Gab es Hänseleien damals auch schon und wird es sie immer geben?

„Hänseleien gab es immer, auf jeden Fall, aber, ich glaube, die gibt es heute noch extremer. Ich möchte heute nicht mehr in die Schule gehen. In Berlin ist das hart. Erstmal kenne ich Lehrerinnen, aber ich war auch neulich in einer Schule in Kreuzberg. Die wollten etwas über den Job der Schauspielerin wissen, und die haben mich so nett eingeladen, dass ich gedacht habe, ja, da gehe ich hin. Und dann war ich schon überrascht: Das waren 30 Schüler aus einer 12. Klasse. Das waren drei Deutsche, zwei aus dem Irak, einer aus Pakistan, einer aus Russland und der Rest war türkisch und arabisch. Und da habe ich echt gedacht, okay, wo bin ich hier gelandet.“ (lächelt)

Wie war dann die Begegnung?

„Ich habe gespürt, da herrschen ganz andere Gesetze und da frage ich mich schon, wie kommt man da als deutsches Mädchen in so einer Klasse zu Recht? Die Jungs und Mädchen waren super-taff und sie waren wahnsinnig interessiert. Die türkischen Jungs wollten hauptsächlich wissen, wie viel man so verdient und die türkischen Mädchen wollten wissen, ob man Familie und Beruf unter einen Hut kriegt. Das war interessant, aber die Vorstellung heute noch mal Kind zu sein und zur Schule zu gehen, finde ich echt anstrengend.“

Wie gefallen Sie sich in der Rolle der sehr biederen und zurück gezogen lebenden früheren Lehrerin selbst? Ist „Ich bin eine Insel“ ein Film, den sich Ulrike Folkerts am 27. Juni selbst gerne anschaut?

„Ja, doch. Also, ich stehe zu dem Film, ich finde den bemerkenswert, ich mag ihn. Und ich finde es auch gut, dass da beim Drehen noch Dinge passiert sind – Dank dem Regisseur Gregor Schnitzler, die der Geschichte gut tun“

Was ist zum Beispiel „nebenher“ passiert?

„Es gab zum Beispiel den Teil vor der Einblendung ,Drei Jahre später' vorher nicht. Das heißt, es gab zunächst in Bildern keine Ausgangsbasis. Das hat Gregor initiiert, dass da noch was geschrieben wurde, bevor wir angefangen haben zu drehen, denn es so schwer zu verstehen war, wie man erzählt, warum die Frau aus dem Leben ausgestiegen ist. Und dieser Teil hat es einfach erzählt und ich musste nicht 90 Minuten Schuld spielen. Da haben wir uns gefragt: Wie soll ich denn da 90 Minuten dieses Drama in mir tragen? Wie kann man das erzählen? Und dadurch ist es erzählt und dann wird die Zeit danach erzählt, wie sie damit umgeht, schon dagegen angeht, nicht mehr dauernd leidet. Das war sehr gut.“

Da haben sich einige wichtige Details für die zu erzählende Geschichte tat­sächlich erst während der Arbeit ergeben?

„Absolut und auch die Rolle des Nachbarn, gespielt von Luc Veit, die ist erweitert worden, die war gar nicht zu Ende erzählt. Da gab es noch Möglichkeiten, zum Beispiel die Sequenz auf dem Balkon, wo er von seiner Frau redet, die nach Bayern zieht – die war noch nicht drinnen, überhaupt seine Frau und die beiden Töchter gab es vorher nicht. Das war plötzlich noch eine Idee, das hinein zu schreiben und die Geschichte der beiden Nachbarn damit auch zu Ende zu erzählen.“

Das war also noch ein Arbeitsprozess zu der Arbeit.

„Ja. Den die Autorin Silke Zertz gerne übernommen hat.“

Sie hatten auch sehr emotionale Szenen zu spielen. Wie gehen Sie damit um? Gibt es Szenen und Drehtage, die Ihnen regelrecht bevor stehen, wo das Handy privat absolut aus bleibt?

„Das Handy ist sowieso aus. Nein, das geht gar nicht. Wenn ich eine Stunde Drehpause habe, dann kann ich vielleicht eine Zeitung lesen, aber mehr ist nicht drinnen. Ansonsten bin ich schon sehr bei der Sache und versuche, in der Konzentration zu bleiben und auch ein Stück weit in der Rolle.“

Ich glaube, ich habe Sie noch nie so oft im Rock gesehen – wie wichtig ist das Kostüm für Sie, um in eine Figur herein und auch wieder heraus zu schlüpfen?

„Wichtig, sehr wichtig. Das Kostüm ist mit entscheidend, denn es hat mich wahnsinnig dabei unterstützt, einfach diese Figur zu finden. Man bewegt sich anders, das ist klar. Man geht anders und man sitzt anders. Das Kostüm war einfach sehr hilfreich. Ich habe dann auch letztes Jahr irgendwann angefangen, mir mal die Haare wachsen zu lassen, damit ich nicht eins zu eins wie Lena Odenthal aussehe. Jetzt sieht halt Lena Odenthal aus wie Thea Winkler, aber ich lasse die Haare jetzt mal ein bisschen länger werden, ab sind sie schnell. Lena muss das jetzt alles abkönnen und diese Rolle hat halt ziemlich viel bei mir in Gang gesetzt. Und es tut mir gut, habe ich bemerkt. Es war eine gute Gelegenheit, meine Spielfreude wieder zu entdecken. Natürlich habe ich auch von Gregor Schnitzler ein Feedback bekommen, dass er mich gut fand und mich mit meinen Facetten auch unterschätzt hat. All das hat mir natürlich wahnsinnig geschmeichelt. Und wenn der Film jetzt noch gut ankommt und der Zuschauer Lust hat, die Geschichte zu sehen und auch in dem Augenblick Frau Odenthal vergessen kann, dann bin ich natürlich überglücklich.“

Sie wollen auch wieder als Autorin arbeiten. Wie soll Ihr zweites Buch heißen und wovon handelt es?

„Das ist ein Bilderbuch für Erwachsene über das Thema Glück, mit vielen, vielen ge­malten Bildern und wir inszenieren Fotos, ich bin da auch dauernde Protagonistin. Das macht große Freude und ich schreibe kleine Essays über das Thema Glück in verschiedenen Lebenssituationen. Das ist teilweise amüsant, teilweise ganz ernst, aber es macht mir total viel Spaß. Und die Menschen, die jetzt schon ein bisschen reingeschnuppert haben, haben Spaß gehabt. Mehr ist es auch nicht, ein Buch, das Spaß machen soll. (lächelt) Und mir macht es jetzt, im Moment, erstmal beim Produzieren Spaß - mal gucken!“

Sind Existenzängste, die mit dem Schauspielberuf verbunden sein können und Trennungen und auch mal Durststrecken und das Warten auf gute Rollen für Sie eine Art Opfer?

„Existenzangst habe ich weniger, dadurch dass mir Jahr für Jahr dreimal ,Tatort' zugesichert werden. Das haut dann schon hin. Damit wird man nicht steinreich, wie sich das vielleicht manche ausdenken, aber damit kann ich auf jeden Fall leben und auch meine Schulden, die ich irgendwann einmal gemacht habe, weiter abbezahlen. Das geht ganz gut. Ich bin aber schon auch so ein Sicherheitsmensch und denke, wenn ich lange frei habe, ich muss arbeiten und ich kann mir das gar nicht leisten. Was heißt, frei haben, ich habe nicht wirklich frei. Das ist ein stetiges Bemühen, weiter an sich zu arbeiten. Jeder Geiger und jeder Sänger muss üben, üben, üben. Und ich will einfach auch weiter dranbleiben und da nicht auf der faulen Haut liegen und nichts mehr tun.“

Wie gehen Sie mit der Popularität durch Ihre „Tatort“-Arbeit  um?

„Der Wiedererkennungswert ist natürlich schon ziemlich groß, das liegt auch daran: Meine Haare sind so, wie sie sind, da kann man nicht viel dran machen. Und ich laufe privat auch gerne in Hose herum. Es vergeht im Moment kaum mehr ein Tag, an dem ich nicht auf Lena Odenthal angesprochen werde oder ein Autogramm geben muss. Das ist teilweise sehr nett, weil ich auch sehr viel Zuspruch bekomme und das geht durch alle Schichten. Da kommen Männlein, Weiblein, Kinder, Großmütter. Es ist scheinbar wirklich so eine Familienangelegenheit, ,Tatort‘ zu gucken. Es ist eine breit gefächerte Zuschauerschaft, die wirklich wohlwollend auf diesen ,Tatort‘ reagieren und das genieße ich.“

Sie haben gesagt, dass kein Tag vergeht, wenn Sie auf die Straße gehen, wo Sie dort  auf Lena Odenthal angesprochen werden. Seit wann ist das so?

(lächelt): „Ja, das hat sich mit der Zeit verändert und es ist mehr geworden, seitdem es mehr ,Tatort‘-Filme im Jahr gibt. Ich persönlich denke, seit dem zehnjährigen Jubiläum von Lena Odenthal, das hat noch mal so einen Schub gegeben. Ich würde sagen, seitdem ist das einfach mehr zu meinem Alltag geworden.“

Ist Ihre Traumrolle immer noch eine Mutter von zwei Kindern?

„Nö.“

Sondern?

„Ich würde einfach mal gerne die Seite wechseln. Ich würde gerne mal in einem Krimi das Biest sein dürfen – und zwar mit allem, was dazu gehört.“ (lächelt)

Wir wollen nicht über die Beziehung reden, weil Sie das auch nicht wollen.

„Nee, nee.“

Aber ist Ihre Lebenspartnerin jemand aus der Branche oder nicht und haben damit Vor- und Nachteile festgestellt?

„Sie ist nicht aus der Branche, aber sie ist selber Künstlerin und hat da insofern schon einen anderen Zugang. Sie ist ein freier Mensch und selbstständig und kann damit ganz gut umgehen, muss ich sagen. Auch da habe ich auf jeden Fall sehr großes Glück gehabt.“ (schmunzelt)

Vermischen Sie beide Welten oder lieber nicht? Sagen Sie, wenn Sie beim Drehen in Baden-Baden gerade etwas Luft haben, dass Ihre Partnerin Sie bei den Dreharbeiten besuchen kommen soll?

„Nein, denn es ist für Nichtbeteiligte eher langweilig am Drehort. Wenn ich allerdings in Baden-Baden bin und drei Tage frei habe, dann kann sie kommen und wir fahren für diese Tage nach Straßburg oder nach Paris.“ (grinst)

Eine Frage darf nicht fehlen, was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen – drei Dinge dürfen das immer sein?

(überlegt): „Mein Handy oder was, aber da geht der Akku zu schnell alle. Ein Solar-Handy vielleicht? Nee, ich glaube, ich würde meine Freundin mitnehmen und dann brauche ich auch kein Handy. Und ich würde auf jeden Fall ein aufblasbares Gummiboot mitnehmen, falls es uns beide mal verlockt, die Insel zu verlassen.“ (grinst)

©Wolfgang Wittenburg - Infoauswertung honorarpflichtig (06/2007)